diagnostik-interaktiv ist eine offene Lern- und Werkzeugplattform für psychologische Diagnostik. Ziel ist es, diagnostische Konzepte verständlich, interaktiv und wissenschaftlich fundiert aufzubereiten – für Studium, Lehre, Weiterbildung und Praxis.
Die Plattform soll gemeinsam mit Fachpersonen wachsen, die diagnostische Themen fachlich betreuen, interaktive Tools konzipieren, Erklärtexte oder Videos beisteuern oder Anwendungsbeispiele entwickeln möchten.
Mitwirken können Expert:innen mit wissenschaftlichem Hintergrund in psychologischer Diagnostik. Besonders willkommen sind Personen, die diagnostische Themen in Forschung, Lehre, Weiterbildung oder Praxis vertreten und einschlägige peer-reviewte Publikationen mit diagnostischem, psychometrischem oder methodischem Fokus vorweisen können.
Eine Mitarbeit bietet die Möglichkeit, diagnostisches Wissen über die eigene Lehrveranstaltung oder Publikationen hinaus sichtbar und nutzbar zu machen. Für freigegebene Module ist vorgesehen, zitierfähige Versionen bereitzustellen, sodass Beiträge künftig per DOI referenzierbar werden können.
Sie beschreiben, was ein Tool zeigen soll, welche Eingaben erforderlich sind, welche Berechnungen dahinterstehen und wie Ergebnisse angemessen interpretiert werden können. Die technische Umsetzung ist mittels KI gut machbar, entscheidend ist zunächst die fachliche Konzeption.
Sie erklären ein diagnostisches Konzept in verständlicher Form in Form eines Videoscripts. Das Script wird per KI in Erklärvideos auf verschiedenen Niveaus (kompakt vs. ausführlich / einfach vs. komplex) umgesetzt. Darauf aufbauend sollen KI-generierte Videos erstellt werden, welche gründlich georüft und validiert werden müssen.
Sie formulieren realistische Fälle aus Forschung, Lehre oder Praxis, an denen diagnostische Konzepte nachvollziehbar werden. Beispiele können etwa aus Personalauswahl, Studienberatung, Bildungsdiagnostik, klinischer Diagnostik, Testentwicklung oder Evaluation stammen.
Viele diagnostische Konzepte werden missverstanden. Beiträge können helfen, häufige Denkfehler sichtbar zu machen – etwa die Überinterpretation einzelner Ergebnisse oder die Vernachlässigung von Basisraten.
Alle Beiträge folgen einer gemeinsamen Struktur, damit die Plattform übersichtlich, verlässlich und didaktisch konsistent bleibt.
Worum geht es? Was kann ausprobiert werden? Welche Ergebnisse liefert das Tool?
Die Inhalte werden auf mehreren Niveaus aufbereitet.
Ein realistischer Fall zeigt die Anwendung. Häufige Denkfehler werden explizit benannt und eingeordnet.
Fachliche Voraussetzungen, Einschränkungen und zentrale Literatur werden transparent gemacht.
Bei jedem Modul wird sichtbar, wer es entwickelt, geprüft oder fachlich betreut hat.
diagnostik-interaktiv soll offen zugänglich sein, aber fachlich sorgfältig kuratiert werden. Beiträge sollen wissenschaftlich fundiert, verständlich formuliert und didaktisch sinnvoll strukturiert sein.
Wichtig sind insbesondere:
fachliche Korrektheit
nachvollziehbare Berechnungen
relevante Literatur
klare Autor:innenangabe
Ziel ist nicht, Diagnostik zu vereinfachen, indem wichtige Differenzierungen verloren gehen. Ziel ist, komplexe diagnostische Zusammenhänge so aufzubereiten, dass sie nachvollziehbar, anwendbar und kritisch reflektierbar werden.
Gütekriterien diagnostischer Verfahren
Reliabilität, Messfehler und Konfidenzintervalle
Validität und diagnostische Aussagekraft
Normwerte, Skalenformate und Profilinterpretation
kritische Differenzen und Veränderungsmessung
Cut-off-Werte und Entscheidungsfehler
Basisraten, Sensitivität und Spezifität
Taylor-Russell-Modell
Testfairness
diagnostische Kommunikation und Ergebnisrückmeldung
... schlagen Sie ein Thema vor!
Wenn Sie ein diagnostisches Thema betreuen, ein Tool mitentwickeln oder Materialien beisteuern möchten, freuen wir uns über einen kurzen Themenvorschlag.
Bitte beschreiben Sie kurz:
welches Thema Sie vorschlagen möchten
welche fachliche Expertise Sie einbringen
welche Form Ihr Beitrag haben könnte
welche einschlägigen Publikationen oder Projekte Ihren diagnostischen Schwerpunkt zeigen